SATIREN :: Günther Rabl :: liber xrictian

liber xrictian,
ix ekcperimentire gerade etwac mit den deujen sriftzeixen herum. ec ict ya wirklix unglaublix wi unoekonomis der zeixensaz angelegt ict ! da gibt ec zum beispil dac alte grixise 'chi', gesriben alc 'X', dac in vilen spraxen aux nox alc 'ch' gesproxen wird. im deujen nimt man ec als 'x', aber di meicten worte, di dicen laut verwenden, sreibt man yustament wider mit 'chs' : 'fuchs, wachs, achse, lachs' und wo man ein 'chi' brauxt, sreibt man erct rext ein 'ch' - ec ict laxhaft ! und dann das 'sch' ! - dac ict ueberhaupt ein molox ! dac alte lateinise 'c', gesproxen als 's', findet nur in kombination alc 'ch' und 'sch' verwendung, stattdeccen vergeudet man ein weiterec zeixen 's', dac gut fuer den co heufigen laut 'sch' stehen koente. (fuer dac 'kappa' haben wir ya onedic dac 'k'). und dan gibt ec nox ein 'y', dac villeixt in drei deujen worten vorkomt und dac in den meicten spraxen alc 'j' gesproxen wird, wogegen dac 'j' wider cer gut alc 'tsch' stehen koente, dac im deujen oefter vorkomt. ec ict zum verzweifeln !
herzlixe gruecce !

pc: mein yapaniser druker kan nox imer keine ae, oe und ue.

 


© Günther Rabl 1989
Dieser Text versteht sich als literarisches Kunstwerk.
Zitierung im Sinnzusammenhang mit Quellenangabe bis auf Widerruf gestattet.
Jedwede Änderung der Schreibweise und Interpunktion, insbesondere in Bezug auf die 'neue deutsche Rechtschreibung', ausdrücklich verboten.